Urnenbeisetzung Montag den 19. Mai 2015 von Klaus Triebe

„Sehet die Vögel unter dem Himmel an:
sie säen nicht, sie ernten nicht,
sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater nährt sie doch.
Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“

Wir treffen uns morgen am Montag den 19. Mai 2015 um 9:00 Uhr am Öjendorfer Friedhof Eingang Manshardtstraße 200
(Bus hält dort direkt!) um Klaus Triebe auf seinen letzten Weg zu begleiten. Wir gehen gemeinsam an den Ort wo die Beisetzung dann um 9:30 Uhr stattfinden wird.

Fremde Nähe – ein Weg zum Gedenken und Besinnen

Eingebettet in die Grabfelder 318 und 319 des Öjendorfer Friedhofs liegen zehn Findlinge, die in gut lesbaren Lettern z.B. die Bezeichnung „Vater“ und „Mutter“, „Tochter“ und „Sohn“, „Freund“ und „Freundin“ tragen. Die Steine symbolisieren das Beziehungsgeflecht, in dem auch die hier beigesetzten Verstorbenen – Töchter und Söhne, Mütter und Väter unserer Stadt – gelebt haben. Die Grabfelder werden so zu einem Gedenkweg, insbesondere zum Gedenken an die hier bestatteten Menschen, für deren letzte Ruhestätte nicht die Angehörigen, sondern die Stadt und die Kirchen gesorgt haben. Der Gedenkweg soll zum Nachdenken anregen über die Umstände ihres Lebens und ihres Todes. Eine große Informationstafel am Beginn des Weges veranschaulicht dies.

Die Konzeption des Gedenkwegs ist von der Künstlerin Maximiliane von Dohnányi.