Pfandflaschensammeln legal!

Am vergangenen Samstag, den 30.Mai 2015 kamen zahlreiche Menschen zusammen um bunt und schrill GEGEN die KRIMINALISIERUNG einer legalen Tätigkeit im öffentlichen Raum DURCH DIE DEUTSCHE BAHN AG zu protestieren.

Es war eine kraftvolle, lebendige und laute Demo, die ganz deutlich zum Ausdruck brachte, dass die Deutsche Bahn sich asozial verhält und ihr Verbot am Hamburger Hauptbahnhof Pfandflaschen sammeln zu dürfen, sofort zurück nehmen muß!
Dieses Verbot drängt die Menschen in die Kriminalität. Das werden wir nicht akzeptieren! Wir bleiben dran!

Morgen am Donnerstag den 28.05.2015 um 18:00 Uhr Mahnwache

„Mahn­wa­che(n) gegen Bahn­wa­che!“
Don­ners­tag um 18:00 Uhr am Haupt­bahn­hof
vor der Wan­del­hal­le (Aus­gang Kir­chen­al­lee) ge­gen­über der Dienst­stel­le (In­spek­ti­on) der Bun­des­po­li­zei.

Pfandsammeln ist legal!

Am Samstag den 30. Mai 2015 um 14 Uhr findet eine Aktion der Friedenswerksatt am Hauptbahnhof statt. Wir beteiligen uns: Kommt alle zu unserer kreativen Strassenprotestaktion: LASST PFANDSAMMELN ZU! Wir protestieren gemeinsam, zahlreich, bunt und schrill GEGEN die KRIMINALISIERUNG einer legalen Tätigkeit im öffentlichen Raum DURCH DIE DEUTSCHE BAHN AG.

Urnenbeisetzung Klaus Triebe

Hier anhand des Fotos einige Eindrücke von der Beisetzung von Klaus Triebe am 19.Mai 2015

Mitarbeiterinnen des Kundenzentrums und einige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der deutschen Bahn, eine gute Bekannte von Pauli, Taxifahrer und Mahnwache gegen Bahnwache waren gekommen um Klaus Triebe auf seinen letzten Weg zu begleiten.

Unterschiedlichste Menschen mit ganz unterschiedlichen Erlebnissen, die sie mit Klaus Triebe gemacht hatten, waren an diesem Tag in Gedenken zusammen gekommen um ihm gemeinsam die letzte Ehre zu erweisen.

Urnenbeisetzung Montag den 19. Mai 2015 von Klaus Triebe

„Sehet die Vögel unter dem Himmel an:
sie säen nicht, sie ernten nicht,
sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater nährt sie doch.
Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?“

Wir treffen uns morgen am Montag den 19. Mai 2015 um 9:00 Uhr am Öjendorfer Friedhof Eingang Manshardtstraße 200
(Bus hält dort direkt!) um Klaus Triebe auf seinen letzten Weg zu begleiten. Wir gehen gemeinsam an den Ort wo die Beisetzung dann um 9:30 Uhr stattfinden wird.

Fremde Nähe – ein Weg zum Gedenken und Besinnen

Eingebettet in die Grabfelder 318 und 319 des Öjendorfer Friedhofs liegen zehn Findlinge, die in gut lesbaren Lettern z.B. die Bezeichnung „Vater“ und „Mutter“, „Tochter“ und „Sohn“, „Freund“ und „Freundin“ tragen. Die Steine symbolisieren das Beziehungsgeflecht, in dem auch die hier beigesetzten Verstorbenen – Töchter und Söhne, Mütter und Väter unserer Stadt – gelebt haben. Die Grabfelder werden so zu einem Gedenkweg, insbesondere zum Gedenken an die hier bestatteten Menschen, für deren letzte Ruhestätte nicht die Angehörigen, sondern die Stadt und die Kirchen gesorgt haben. Der Gedenkweg soll zum Nachdenken anregen über die Umstände ihres Lebens und ihres Todes. Eine große Informationstafel am Beginn des Weges veranschaulicht dies.

Die Konzeption des Gedenkwegs ist von der Künstlerin Maximiliane von Dohnányi.